
Samichlaus besuchte den Senioren-Höck
Vom legendären Duo «Non-Stop» wurde der letzte Senioren-Höck dieses Jahres 2022 eröffnet.

Zahlreich erschienen die Besucher zu diesem Anlass, so dass die Aegerihalle bald bis auf den letzten Platz besetzt war. Mit ihrem vertrauten freundlichen «Grüezi», begrüsste Antoinette Moser die Seniorinnen und Senioren, sowie die Musikerin Doris Affentranger und die beiden Musiker Kurt Iten und Peter Müller. Die weihnächtliche Bühnen- und Saaldekoration verfehlte ihre Wirkung nicht, und erhöhte so die Erwartung auf das Programm, vor allem natürlich den Auftritt des Samichlaus.



Ein spezielles Klangerlebnis vermittelte Doris Affentranger mit der Marimba. Sie unterrichtet an der Musikschule Baar Schlagzeug und Mallets. Ihr Konzertinstrument bestehe aus Palisanderholz und sei über fünf Oktaven spielbar. Ihre Leidenschaft gilt der Marimba, sie spielt aber auch in eigenen Projekten und in unterschiedlichen Formationen.

Die Marimba ist das eigentliche Nationalinstrument von Guatemala. Dem Herkunftsland des Instrumentes gewidmet begann sie ihre Darbietung mit einem spanischen Lied, dessen Fortsetzung ihrer virtuos gespielten musikalischen Reise bis nach Schottland und Irland führte. Die melancholischen Landschaften sowie die lebensfrohen Leute dieser Region inspiriere sie, diese einzigartige Musik zu spielen. Mit einem Weihnachtsmedley, das die Zuhörer spontan zum Mitsingen animierte, beendete sie ihren beeindruckenden Auftritt, der ihr mit einem grossen Applaus als Wertschätzung verdankt wurde.
Die Fortsetzung der Unterhaltung wurde vom Duo Non-Stop übernommen, das mit bekannten Schlager-Oldies zum Tanzen aufspielte. Getragen von der sehr fröhlichen Stimmung, richtete sich aber doch schon bald die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf den bereits hörbaren Auftritt des Samichlaus‘. Dieser schritt angeführt von klanggewaltigen Trychlern, im Beisein seiner zwei Schmutzlis und den Trägern von prächtigen Iffelen würdevoll in den Saal. Mit viel Applaus wurde die Chlausrott herzlich empfangen in Erwartung auf die Mitteilungen des Samichlaus.



Dieser freute sich in seiner Grussbotschaft, dass er doch sehr glücklich sei, die Seniorinnen und Senioren zu besuchen, um mit diesem Brauchtum auch Freude zu bringen. Das nun langsam zu Ende gehende Jahr sei mit den Kriegswirren und dem Energiesparen ja eher ein schwieriges. Aber ein warmes Kerzenlicht sei ihm ja schon viel lieber, als das moderne nervöse Geblinke!

Er sei gerne gekommen, und werde sicher ein wenig bleiben. Zu rügen brauche er niemanden, hätten doch alle hier ein geordnetes Leben.


So rief er einige Persönlichkeiten aus dem Dorfe zu sich auf die Bühne, um ihnen einen gutgemeinten Rat zu geben oder sie für Leistungen zu loben und ihnen zu danken. Mit sichtlicher Freude hörte sich der Samichlaus auch Versli an, wobei ihm ein vorgesungenes ein väterliches Lob entlockte.


Natürlich fehlte auch eine grosszügige Chlausbescherung nicht. So wurde zur Kaffeepause nebst Mandarinen und Nüssen auch ein sehr feines Gebäck verteilt. Erwähnenswert, dass die mit einem Samichlaus verzierte Köstlichkeit eigens von Ruth Kryenbühl gebacken wurde.

Nach dem Auszug des Samichlaus‘ übernahm das Duo Non-Stop den musikalischen Ausklang. Durch ihren eigenen, unverkennbaren Sound erinnerten sich dabei nicht wenige Gäste und Tanzpaare etwas wehmütig an frühere Festanlässe.





Zum Abschluss und Jahresende des Senioren-Höcks dankte Antoinette Moser noch namentlich allen ihren Helferinnen und Helfern für den Einsatz und die tolle Zusammenarbeit im Organisationsteam.
Für den Senioren-Höck
Max Büchi

