Seniorenhöck

Volkstümliche Fröhlichkeit begeisterte

Zum «Urchige Namittag» wurde am Senioren-Höck vom 31. Mai eingeladen.

Schon vor dem Beginn des Programms wurden die Besucher mit Volksmusik in der urchig dekorierten Aegerihalle empfangen.

Der im Vorfeld angekündigte Auftritt der international bekannten Geschwister Biberstein sowie der Seeluft Oergeler verfehlte seine Zugkraft nicht, so dass die Seniorinnen und Senioren in gespannter Vorfreude zahlreich der Einladung zum «Urchige Nachmittag» folgten.

Es war Antoinette Moser vorbehalten, im Namen des Organisationsteams zum letzten Mal vor der Sommerpause die Anwesenden mit ihrem liebevollen «Grüezi Mitenand» willkommen zu heissen. Einen speziellen Gruss richtete sie dabei an die Sängerinnen und die Musikformation. Leider musste sie bekannt geben, dass sich eine Umdisposition bei den Seeluft Oergeler ergeben habe. Der Grund war aber durchaus ein erfreulicher, wurden doch zwei von ihnen zeitnah glückliche Eltern einer Tochter, so dass sie verständlicherweise ihren Auftritt absagen mussten. Aber kein Problem, denn Dank Organisationstalent und Verbindungen von Nadine Iten am Schwyzerörgeli gelang es sehr kurzfristig, Ueli Baumann mit der Handorgel und Chläusi Hess als Basszieher für eine «ad hoc Formation» zu finden.

Dieses routinierte Trio harmonierte im Zusammenspiel hervorragend und verstand es mit bester Volksmusik im Wechsel mit den Geschwister Biberstein die Gäste zu unterhalten.

Die Geschwister Biberstein, das sind die vier charmanten Schwestern, Ruth, Marie-Louise, Margret und Dorli aus Hubersdorf SO, die seit mehr als 40 Jahren erfolgreich singen.

Mit ihrem Repertoire von bekannten Schweizer Mundartschlagern, Melodien aus Schweizer Filmen, Musicals sowie traditionellen Liedern verstehen sie es bestens mit ihrem Bühnenprogramm zu begeistern. Ihr Titel «So en Tag» für den Grand Prix der Volksmusik, sowie die Ohrwürmer «Gilberte de Courgenay“ oder „de Heiri hed es Chalb verchauft“ aus der Niederdorfoper durften natürlich nicht fehlen, was zum spontanen Mitsingen animierte und grossen Beifall brachte. Eine lange Polonaise durch den ganzen Saal, angeführt von Margret, war der stimmungsmässige Höhepunkt des Nachmittags.  

Eine willkommene Gelegenheit, um sich über die Darbietungen auszutauschen und zu stärken, brachte die Kaffeepause mit Anlehnung zum Thema gereichtem feinen Birewegge – Brot und Chäs (gebacken hat natürlich wieder Ruth Kryenbühl!) 

Mit weiteren Liedervorträgen der Geschwister Biberstein, für die der Auftritt in der Aegerihalle, sowie die schöne Umgebung unseres Voralpentals gemäss ihrer Aussage eine Premiere und eine Bereicherung bedeute, beendeten sie nicht ohne eine lautstark geforderte Zugabe ihren sehr sympathischen Auftritt.

Den musikalischen Ausklang des sehr gediegenen und unvergesslichen Nachmittags übernahm wieder das geniale «ad hoc Trio», das mit lüpfiger Volksmusik zum Tanz und zur Unterhaltung bis zum Schluss des sehr gut organisierten Anlasses aufspielte.

Am Ende bedankte sich Antoinette Moser sehr herzlich bei allen anwesenden Seniorinnen und Senioren für ihren Besuch sowie die Wertschätzung und Unterstützung an ihr Leitungsteam.

Ganz besonders dankte sie den Musikanten und den Geschwistern Biberstein für die Gestaltung des Senioren-Höcks. Ein ausserordentlicher Dank gebühre aber Berti Blättler, die als Jugendfreundin der Geschwister Biberstein und mit einem Teilsponsoring das Engagement der vier Schwestern überhaupt ermöglichte!

Für den Senioren-Höck
Max Büchi

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert